Über uns

Über uns

Die ART15 ist ein Künstlerhaus mit Galerie. Sie finden hier Kunst von Malerei über Foto bis Digital, von Grafik bis Skulptur, von Landschaft bis Portrait, von figürlich bis abstrakt. Kurz: ein breites künstlerisches Spektrum auf der Basis von Kreativität, Qualifikation und handwerklichem Können.
Die Künstlergemeinschaft der ART15 ist ein Zusammenschluss von mehreren, manchmal auch wechselnden KünstlerInnen, die gemeinsame Ausstellungen durchführen und den Verkauf ihrer Kunst selbst übernehmen.
Die ART15 ist im Herzen des Schnoor. Unter dem Dach des ältesten Giebelhauses von Bremen, 1402 erbaut, hat die ART15 eine ganz besondere Atmosphäre. Backstein-Architektur, alte Gewölbe, Säulen mit historischem Dekor sind der Rahmen für unsere immer wieder wechselnden Ausstellungen.

Unser Projekt

Das Künstlerhaus ART15 versteht sich als offene, selbstverwaltete Gemeinschaft gesellschaftlich engagierter Künstler. Wir möchten die ART15 im Speziellen, aber darüber hinaus auch den Schnoor im Allgemeinen als kreativen HotSpot etablieren. Daher möchten wir Ihnen kurz uns und unser Projekt vorstellen.
VorDerArt15

Wer wir sind und was wir wollen

Rund ein Dutzend aktive Künstler arbeiten engagiert, unabhängig und ge­sell­schafts­kri­tisch und wollen sowohl einen künstlerisch-kreativen Freiraum schaffen als auch ganz ausdrücklich die Kunst zurück in den Schnoor bringen.
Wenn wir vom Künstlerhaus ART15 sprechen, ist damit eine Gemeinschaft von Künstlern gemeint. Wir präsentieren uns gemeinsam und selbstverwaltet im Schnoor – an exponierter Stelle, mit ständig wechselnden Exponaten und Ausstellungen. Neben der Galerie befinden sich eine WG im Gebäude.
Neben der Präsentation unserer Kunst sind wir vor allem auch politisch und gesellschaftskritisch engagiert – aneckend und provokativ. Es geht nicht um Konsum und Kommerz, sondern um die Kunst und die Verantwortung des Künstlers, die Gesellschaft zu spiegeln und den Betrachter mit aktuellen Problemen zu konfrontieren. Außerdem unterstützen wir auch Künstler, damit diese ihr kreatives Potential entfalten können.
Zum einen möchten wir also einen künstlerisch-kreativen Freiraum schaffen, der im Übrigen auch von wechselnden Gastkünstlern genutzt wird. Zum anderen wollen wir ausdrücklich und bewusst die Kunst zurück in den Schnoor bringen. Denn ohne die Intervention vor allem von Kunst- und Architekturstudenten wäre der Schnoor Anfang der 70er Jahre komplett abgerissen worden. Damals sollte Bremen im Schnoor endlich sein „Künstlerviertel“ bekommen.
InDerAr Das ist einer der Gründe, warum wir regelmäßig auch Veranstaltungen mit Außenwirkung realisieren. Hier sei beispielhaft die KunstLounge genannt.
Interessierte können einen ganzen Abend lang mit allen Künstlern, Live-Musik und natürlich viel Kunst feiern. Anlässlich der KunstLounge arbeiten die ART15-Künstler zweimal im Jahr zu einem gemeinsamen Thema. Zu den Themen gehörte inzwischen schon „Sex sells“ und „SEQUENZ :: ROT“ – sowie natürlich „Ins Boot holen“, eine Gemeinschaftsausstellung, die heute ein Teil der Wanderausstellung „Fremde Heimat“ ist.
Wir haben das Haus aus einer gesellschaftspolitischen Verantwortung heraus gegründet. Wir wollten etwas starten, etwas anregen, etwas ändern. Wer sich aber vom „Kommerziellen“ distanziert, um sich dem „Provokativen“ zuzuwenden, der stellt Kreativität vor Verkauf.
Auch möchten wir den Freiraum haben, jungen, fremden oder in anderer Hinsicht „bedürftigen“ Künstlern helfen zu können.
Das Künstlerhaus ART15 verdient kein eigenes Geld und erhält auch keinerlei öffentliche Förderung, sondern wird ausschließlich von den angeschlossenen Künstlern finanziert.
BronzeSchnoor

Das Künstlerhaus

Das Künstlerhaus ART15 möchte mitten im Schnoor Galerie, Atelier und Künstler-WG unter dem Dach des ältesten Giebelhauses von Bremen vereinigen.
Bremens ältestes erhaltenes Giebelhaus wurde 1402 erbaut. Um die historische Dimension zu verdeutlichen sei erwähnt, dass der erste steinerne Roland 1404 entstand – und auch der Bau des Bremer Rathauses (heute UNESCO Weltkulturerbe) erst 1405 begann.
Ursprünglich als Wohnhaus gebaut wohnte hier Anfang des 19. Jahrhunderts ein Zigarrenmacher, der im Erdgeschoss Kolonialwaren vertrieb – daher auch die Bezeichnung „Brasilhaus“.
Im Erdgeschoss befindet sich heute auf rund 90 m² die Galerie. Hier besteht in mehreren Räumen die Möglichkeit, neben „Flachware“ (Bildern) auch Plastiken, Skulpturen sowie Videoinstellationen zu präsentieren. Zu verschiedenen Anlässen (u.a. KunstLounge, Vernissagen) wird dieses Angebot durch Lesungen, Performances und Live-Musik ergänzt.
Die drei oberen Etagen bewohnt eine Studenten-WG, die ihrerseits „Leben“ und frischen Wind ins Gebäude bringt. Nach Möglichkeit sollen in Zukunft möglichst viele Räume als Atelier genutzt werden – mehr Kreativität, mehr Öffnung, mehr Freiraum!
Zu unseren Planungen gehört auch, das historische Kellergewölbe für Besucher zugänglich zu machen. All das scheitert zurzeit leider an der der fehlenden finanziellen Unterstützung.
Neben zahlreichen nationalen und internationalen Gastkünstlern (z.B. aus Hamburg, Berlin, Athen) stellen im Künstlerhaus ART15 immer auch die „Stammkünstler“ aus.
Besuchen Sie uns in der ART15. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und erzählen Ihnen gern mehr zu unserer Kunst!
Die ARTisten der ART15.