Harm Wicke Survivors

Harm Wicke zeigt Survivors 2.0

sowie skulpturen, plastiken und zweidimensionales aus der letzten dekade

03. Bis 06. Mai 2018 in der ART15
Täglich ab 18 Uhr treffen Sie den Künstler persönlich an.

Harm Wicke – Survivors 2.0

Wer den Schnoor kennt, kennt die hagere Frau aus Bronze, die sich an die Fassade des ältesten Hauses der Gasse krallt. Diese Figur von Harm Wicke hat schon viel erlebt – und überlebt. Nun hat der Künstler ein neues apokalyptisches Szenario geschaffen:

Survivors 2.0 ist die aktuelle Sequenz aus meinem Werkzyklus „Der Endlichkeit halber“.
Aus einem posthumanistischen Gedanken heraus entstanden Kreaturen, die den digitalen Exitus überlebt haben. Waren meine „Überlebenden“ der ersten Generation eine indigene Art Ameisen, die dem Tsunmai in Sri Lanke trotzen konnten, sind es nun vierbeinige Mutanten, die sich, fragil ausbalanciert und mit langen Hälsen oder Schnauzen, von verbliebenen Resten am Boden ernähren.

„Der Endlichkeit halber“ entstanden in den vergangenen zehn Jahren die verschiedensten Geschöpfe, von denen sich einige zu den Survivors gesellen: kettengesägte Holzskulpturen und Bronzeplastiken, aber auch Figuren aus Holz-Kunststoff-Mixturen wie die „Passagiere“. Sie alle sind „(Über-)Lebenskünstler“, die sich ihre Exististenzberechtigung im Raum erkämpft und verdient haben.

Ganz anders die Arbeiten, die mit einer speziellen Harztechnik in multiplen Schichten entstehen – mal als abstrakte Zufallsformen, mal als die legendären Spiegeleier, die in Haushalten in Bremen und anderswo auf der Fensterbank liegen oder an der Wand hängen.

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